Stadtrundgang Beleuchtung Innenstadt (Anlage zum Protokoll 153)

Anlage zum Protokoll der 153. Sitzung                                     Völklingen, 18.01.2017

 

Teilnahme an einer Ortsbegehung der Stadt zum Thema Beleuchtung 

am Montag, 16.01.2017, 16.30 bis 18.00 Uhr

Teilnehmer:

OB, BM, Stadtratsmitglieder, Vertreter Stadt, Stadtplanung, OA, Stadtwerke, SZ,

Sicherheitsbeiratsmitglieder (Nistler, Marx, Szczendzina, Holderbaum, Michaltzik)

Entgegen der Zusage in der Sitzung des Hauptausschusses am 17.11.2016 wurde der Sicher-heitsbeirat nicht eingeladen, der Rundgang sollte aber öffentlich sein. Hr. OB Lorig räumt ein Versehen der Verwaltung ein.

Poststraße Durchgang neues Ärztehaus

wirkt breit, hoch, geräumig, hell und sicher, Beleuchtung durch Deckenlampen und in den Boden eingelassene Strahler (Edelstahl, LED), die Lichtleistung ist ausreichend, es gibt sogar eine optische Umrahmung in blauem Licht, die Leuchten sind robust, die Tiefstrahler wirken ver-schmutzt und klebrig, obwohl sie nicht direkt der Witterung ausgesetzt sind, (Reinigungsintervalle? wer verdreckt diese Glasabdeckungen?)

Durchgang am Gebäude Stadtsparkasse/Ärztehaus

die Stadt ist nur für den vorderen Bereich zuständig, hier sind neue und helle Beleuchtungskörper angebracht worden, der leicht abknickende Durchgang ist etwas unübersichtlich, man sieht das Ende nicht, für die Beleuchtung ist der Hauseigentümer zuständig und verantwortlich, die Lampen-abdeckungen aus Milchglas wirken etwas unterdimensioniert, was Größe und Lichtleistung betrifft, zudem bedürfen sie dringend einer Reinigung

Durchgang Altes Rathaus zur Rathausstraße

relativ kurz und übersichtlich, hoch, Anzahl der Lampen ausreichend, hell genug mit kleinen Einschränkungen /Einzelmeinungen)

Alter Brühl Unterführungen 1 + 2

Lampen brennen derzeit, häufiger Vandalismus, Stadt plant Leuchtleisten als Eckleisten oben beidseitig mit heller LED-Technik statt Mittelreihe, evtl. auch Bodenstrahler

ein bereits vorgestelltes Lichtkonzept (Kosten ca. 50.000,- €) wurde noch nicht umgesetzt, beantragte Fördermittel aus dem Programm Blaues Band wurden leider nicht zugesagt, es läuft ein zweiter Versuch, das Konzept ist aufwändig und künstlerisch anspruchsvoll und wird auch die Wände farbig beleuchten, OB Lorig verspricht sich davon, dass keine Graffiti mehr an die Wände gesprüht werden, das bleibt zu hoffen

 

insgesamt wirken die wirr bemalten Wände und den Müll nachteilig auf das subjektive Sicherheitsgefühl, die Unterführungen werden viel genutzt, man sieht durch den geraden Verlauf das Ende, dennoch wirken sie bedrückend

die Hänge im Zwischenteil sind stark vermüllt, hier könnten zwei engmaschige und ausreichend hohe Zäune abhelfen, wie schon vor Jahren vom Sibei vorgeschlagen wäre auch eine andere Oberflächengestaltung an der Böschung (Beton, Steine, kein Bewuchs) hilfreich,

Hr. Jost von den Grünen merkt an, dass das Zwischenstück beim Nutzer die Möglichkeit erweckt, dass sich hier jemand hinterstellen könnte, die Bedenken sind berechtigt, auch dagegen würde ein Zaun helfen, OB Lorig zeigt sich für diesen Vorschlag aufgeschlossen,

in Bezug auf die Beleuchtung ist es nachteilig, dass die Beleuchtung im Tunnel bezüglich der Steuerung und der Stromversorgung an die Außenlaternen gekoppelt ist, so dass es im Tunnel bereits schummrig ist, wenn die Laternen außerhalb noch nicht „anspringen“

Alter Brühl Unterführung 3 (Karolinger Straße)

wirkt total vermüllt, Treppenstufen schadhaft, wird nach wie vor wenig bis gar nicht genutzt,

OB Lorig kündigt an, dass der gesamte Bereich zwischen Kreisel Aral-Tankstelle über den Kreisel Amtsgericht bis zur Danziger Straße neu überplant wird, auch die Brücke der B 51 wird neu gebaut, insofern legt das LfS im Frühjahr 2 von 8 Vorschläge für eine Neugliederung vor, die auch Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt, die Pläne werden der Öffentlichkeit vorgestellt,

Maßnahmen an diesem Angstraum wären derzeit „rausgeschmissenes Geld“, das besser für nutzergerechte Alternativen ausgegeben würde,

(bezüglich Anbindung des ALDI an den Leinpfad ist man lt. OB  in der Verwaltung noch nicht weitergekommen)

Neuer Bahnhof

hell und ausreichend erleuchtet

Alter Bahnhof Parkplatz

die in die Wände eingelassenen Strahler reichen  bei weitem nicht aus und werden von parkenden Fahrzeugen in ihrer Wirkung fast völlig abgedeckt, der Parkplatz steht in Privateigentum, Beleuch-tung von oben wäre wirkungsvoller

Alter Bahnhof Haltestelle

Beleuchtung etwas schwach, Fahrplanauskunft nicht ausgeleuchtet

Alter Bahnhof Haltestelle gegenüber

zwei (zu) hohe Laternen reichen nicht aus, das Wartehäuschen ist dunkel, die Fahrplanauskunft nicht beleuchtet, Hr. Preuß rechnet damit, dass beim behindertengerechten Ausbau in diesem Jahr auch Mittel für eine LED-Lichtleiste am Wartehäuschen bereit stehen

Unterführung Eisenbahn Rathausstraße

über der Fahrbahn: Versuche zur Beseitigung des Lichtlochs bei der Einfahrt aus Ri. Stadtmitte verliefen bisher erfolglos (17.000-Lux-Strahler, Blinkpfeile), die dunkle Naturwand ist nicht hilfreich, früher waren hier weiße Kacheln, jetzt stehen die Wände aus unerfindlichen Gründen unter Denk-mal-/Veränderungsschutz, das sollte ernsthaft hinterfragt werden, wenn der Einbau der Geh-/Rad-

weg-Konstruktion möglich war,  ist Denkmalschutz ein nicht einzusehendes Argument gegen Ver-

besserungen bei der Verkehrssicherheit, ein weißer Anstrich der Wand wäre gut, wirft aber das Reinigungsproblem auf (Abgase, Abrieb), der Geh-/Radweg ist ausreichend hell, Wände und Tafeln werden häufig mit Graffiti-Tags beschmiert, kleines Müllproblem, die Trennscheiben sind schmutzig (Reinigungsintervalle?), am Ausgang Ri. Bahnhof im Kurvenbereich wäre eine Lampe wünschenswert

gef. Werner Michaltzik