Mitmachen: Projekte trotz Corona

geplante Projekte

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wegen der Corona-Auflagen wende ich mich heute auf diesem Weg an Sie/euch.

Zunächst teile ich Ihnen/euch mit, dass wir aus Gründen der Gesundheitsprävention die für Mittwoch, den 2. Dezember, geplante Sitzung ausfallen lassen. Sobald die Einschränkungen so weit gelockert werden, dass ein Zusammentreffen ohne Gefährdung möglich ist, werde ich einen neuen Termin bekannt geben und Sie/euch eine Einladung mit Tagesordnung schicken.

Es wäre dennoch gut, wenn wir die Zeit ohne offizielle Termine und Treffen im Sinne unseres Beirates und unserer Ziele nutzen könnten. Deshalb bitte ich Sie/euch, sich/euch mit folgenden Themen gedanklich zu beschäftigen und mir Vorschläge dazu zu machen, telefonisch oder per E-Mail.

Multifunktionsfeld Innenstadt

Derzeit ist das Multifunktionsfeld auf dem Mühlgewanngelände soweit restauriert, dass es wieder genutzt werden kann. Der Bodenbelag hat allerdings das Ende seiner ungefährlichen Nutzung erreicht. Zudem ist absehbar, dass auf dem Gelände Umbaumaßnahmen, wahrscheinlich für ein neues Grundschulgebäude, beginnen werden. Weil die geplante Bebauung keinen Platz für ein Multifunktionsfeld lässt, wollen wir als Sicherheitsbeirat die Stadt bei der Suche nach einem geeigneten neuen Standort unterstützen. Ich bitte Sie/euch, mir diesbezüglich Vorschläge zu machen.

Projekt „Sicherer Schulweg“

Frau Nistler hat ins Gespräch gebracht, wie in einigen anderen saarländischen Kommunen, an gefährlichen Stellen auf den Schulwegen zumindest der Grundschulkinder als Warnhinweis an Autofahrer lebensgroße Kinderfiguren aufzustellen. Derzeit wird an einem „Prototyp“ gearbeitet (Form, Farbe, Material), Herr Heil hat angeboten, dass diese Figuren beim Diakonischen Werk in die „Massenproduktion“ gehen. Unterstützung brauchen wir beim „Design“, bei der Materialwahl und bei der Finanzierung (Spenden, Förderungen, Sachleistungen, Zeitspenden etc.) Zudem müssten wir uns überlegen, an welchen Stellen wir diese Warnfiguren aufstellen wollen. Mit der Straßenverkehrsstelle werde ich die rechtlichen Möglichkeiten klären. Auch die Kontaktaufnahme mit den Schulen sollte zentral über den Vorstand laufen.

Schulprojekt Rassismus/Kolonialismus

Ich hätte in der Dezembersitzung vorgeschlagen, mit den in Völklingen ansässigen „Schulen ohne Rassismus“ (MLK, WG, GemS Sonnenhügel) für das Jahr 2021 ein Projekt zum Thema Rassismus, speziell Kolonialismus, zu planen und durchzuführen. Dazu erbitte ich grundsätzlich Ihre/eure Zustimmung. Inwieweit die Schulen unter den derzeitigen Corona-Auflagen bereit und in der Lage sind, sich in einem solchen Projekt zu engagieren, muss im Gespräch ermittelt werden.

Das Thema passt zu den Fächern Geschichte, Politik, Sozialkunde und wir benötigen das Engagement der Fachlehrer/-innen. Es gibt für ein solches Projekt Fördermittel über das Programm „Demokratie leben!“ des Regionalverbandes und die Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung. Je nach Verlauf der Corona-Pandemie kann das Projekt auch in die zweite Jahreshälfte oder das Jahr 2022 verschoben werden.

Wie bereits oben erwähnt, bitte ich Sie/euch um Rückmeldungen, Zustimmung, Ablehnung, Vorschläge, Anregungen etc. zu diesen Punkten telefonisch oder per E-Mail.

Das Thema „Häusliche Gewalt“ wird derzeit zwar in der Öffentlichkeit und in den Medien viel diskutiert, zusammen mit der Forderung nach mehr Frauenhäusern; nach Rücksprache mit der Polizeiinspektion Völklingen sind die für den gesamten Inspektionsbereich, also Völklingen, Großrosseln sowie die drei Köllertalgemeinden, vorliegenden Zahlen jedoch dermaßen gering, dass kein dringender Handlungsbedarf besteht.

An den übrigen bekannten Themen (Alter Brühl, Taubenhäuser, Radwege) bleiben wir vom Vorstand dran, teilen Ihnen/euch aber mit, dass auch die Verwaltung derzeit alle vorgesehenen Besprechungen (Beiratskonferenz, Verkehrssicherheit u. ä.) ausgesetzt hat. Lediglich eine Besprechung zum Thema Teilnahme- und Rederecht in Sitzungen der Räte und Ausschüsse wird stattfinden.

Damit der Sicherheitsbeirat nicht ganz aus der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verschwindet, werde ich über unser Vorgehen und unsere Planungen eine Pressemeldung steuern.

Ich wünsche Ihnen/euch allen ein frohes Weihnachtsfest bei guter Gesundheit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Werner Michaltzik